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Produkteigenschaften von Markisentüchern

Grenzen der Webtechnik* – wichtige Verbraucherinformation

Markisentücher sind Hochleistungsprodukte. Dennoch sind auch nach dem heutigen Stand der Technik und durch die Anforderungen des Umweltschutzes ihrer Perfektion Grenzen gesetzt.

Bestimmte Erscheinungen im Tuch, die mitunter beanstandet werden, sind trotz ausgereifter Produktions- und Verarbeitungstechnik möglich. Solche Erscheinungen mindern den Wert und die Gebrauchsfähigkeit der Markise nicht. Um Irritationen zu vermeiden, wollen wir Sie im Rahmen der Verbraucheraufklärungen auf die nachstehenden Eigenschaften ausdrücklich hinweisen.

* Basis:„Richtlinien zur Beurteilung von konfektionierten Markisentüchern“ des Industrieverbandes Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz e.V. ITRS, Fliethstraße 67, D-41061 Mönchengladbach. (Stand 03/2012)

 

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Knickfalten

Entstehen bei der Konfektion und beim Falten des Markisentuches. An der Stelle der Falte kann im Gegenlicht, vor allem bei hellen Farben, ein dunkler Strich (und umgekehrt) sichtbar werden. (Abb.1, 2)

Welligkeit im Naht- und Bahnenbereich

Kann entlang der Seitensäume, im Bereich der Nähte und mitten in den Bahnen entstehen. Das Tuch wird an den Nähten doppelt gelegt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aufrolldurchmesser. Die Spannung, die durch die Gelenkarme und das Durchhängen der Wickelfalten und/oder des Ausfallprofiles entsteht, kann diesen Effekt begünstigen. Auch wenn sich während eines starken Regens ein Wassersack gebildet hat, kann sich Welligkeit bilden. (Abb.3, 4)

Wasserdichtheit und Regenbeständigkeit

Polyacryl-Sonnenschutzgewebe ist mit einem Wasser abstoßenden Finish imprägniert und bleibt bei guter Pflege und einem Neigungswinkel von mindestens 14° während eines kurzen und leichten Regenfalls regenbeständig. Bei längeren Perioden und/oder schwerem Regenfall muss die Markise geschlossen bleiben oder eingefahren werden, um Schaden zu vermeiden. Ist das Tuch nass geworden, muss die Markise später zum Trocknen wieder ausgefahren werden. (Abb.5)

Seitenbahnenlängung

Das Tuch wird meist durch ein aktives Federsystem fast permanent auf Spannung gehalten. Nähte und Säume wirken zwar wie eine Verstärkung, müssen aber auch die meiste Belastung aushalten. Beim Aufrollen des Tuches liegen die Säume und Nähte übereinander, was Druck und Spannung noch erhöht. Säume und Nähte werden glatt gedrückt und nehmen dadurch in der Länge zu. Dies kann beim Ausfahren der Markise dazu führen, dass die Seitensäume leicht herunterhängen. (Abb.6)

Farbabweichung bei Nähten

Durch die Doppellage an den Nähten entstehen Farbabweichungen zum ungesäumten Stoff. Diese verstärken sich bei Sonnenlichteinwirkung. (Abb.3)

Einschränkung für „Allwetterstoffe”

Durch Verschweißen der Nähte kann es zum Rapprotversatz kommen. Die Volantform wird grundsätzlich gerade gefertigt. Einfassbänder werden genäht. Aufgrund des höheren Stoffgewichtes kann es zu erhöhter Welligkeit kommen. Beschriftungen sind nicht möglich. (o. Abb.)

 

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